Fritz Hubmer (1902-1982)

Fritz Hubmer, 1902 in Nürnberg geboren, war ein Schüler von Erich Sauer, dem weitbekannten und einflußreichen theologischen Lehrer und Verfasser namhafter heilsgeschichtlicher Werke, die in verschiedene Sprachen übersetzt worden sind.

Auch Hubmer hatte die Gabe, die in der Heiligen Schrift niedergelegten großen Gedanken Gottes anschaulich zu machen. Seine Werke sind geprägt durch einen systematischen Aufbau und spiegeln seine reiche Kenntnis der biblischen Hoffnungslehre wider, wie auch seinen tiefgehenden Einblick in das Kommende der Welt und ihrer von Gott gelenkten Geschichte.

Hubmers erstes Buch war das 1937 aufgelegte Werk „Der Heilsplan Gottes“, das in sechs rasch aufeinander folgenden Auflagen erschien. Die Gesamtheit seiner Veröffentlichungen sind die Frucht jahrzehntelanger Beschäftigung mit der biblisch-prophetischen Geschichtsbotschaft.

Besonders bemerkenswert ist seine 1964 erschienene, tiefgehende Betrachtung zum 8. Kapitel des Römerbriefs „Die dreifache Freiheit der Erlösten“.

Hubmer übernahm auch evangelistische Aufgaben. In seiner Zeit in der Geschäftsstelle des „Missionszeltvereins Immanuel“ intervenierte er für seinen Lehrer Erich Sauer in Bezug auf einen Angriff durch einen Schmähartikel bei der Gestapo [1].

Auch nach dem 2. Weltkrieg war er als Evangelist tätig, so am 7.9.1961 in Heilbronn mit dem Thema „Wohin treibt Europa?“ [2].

Werke von Fritz Hubmer

Der Heilsplan Gottes: Schöpfung, Erlösung, Vollendung. Telos-Bücher, TELOS-Paperback 1285, 8. Aufl., Neuhausen-Stuttgart u.a., Hänssler u. a., 1987

Die dreifache Freiheit der Erlösten nach Römer 8. TELOS-Bücher Nr. 123, Neuhausen-Stuttgart, Hänssler, 1975

Endzeit-Prophetie: die Aktualität der Zukunftsreden Jesu Christi. 2. Aufl., Neuhausen-Stuttgart, Hänssler 1987 / Wuppertal, Blaukreuz-Verlag 1987 [Eintrag bei Index Theologicus]

Gott gestaltet ein Leben. Weinstadt-Endersbach, Geschäftsstelle des Wttbg. Brüderbundes, 1983

Warum dennoch die Bibel – Ein Wort zur brennenden Frage der Bibelautorität. Brunnen-Verlag, 1963

Was wird aus dieser Welt. Hänssler, 1966

Weltreich und Gottesreich in Prophetie und Erfüllung. Hänssler, 1958 / Telos-Bücher, Nr. 1008: Telos-Paperback, 5. Aufl. 1971. ISBN: 9783775100472

Zungenreden, Weissagungen, umkämpfte Geistesgaben. Gnadauer Verlag, Denkendorf 1972 [Eintrag bei Index Theologicus; auch zit. in Helmut Helling, Der Geist der Wahrheit – Die Geister der Lüge]

Hermann Schöpwinkel, in: Arno Pagel (Hrsg.): Sie wiesen auf Jesus, S. 89ff. Verlag der Francke-Buchhandlung, Marburg/Lahn, 1. Auflage 1975. ISBN 3-920345-49-5 [Digitalisat als PDF-Datei und in anderen Formaten bei Sermon Online]

Mit dem Namen Hermann Schöpwinkels verbindet sich in der deutschen Gemeinschaftsbewegung die Erinnerung an einen unermüdlichen,
unerschrockenen, biblisch klaren Warner vor allen schwarmgeistigen Bewegungen [3].

Weblinks und Verweise

[1] Horst Afflerbach: Die heilsgeschichtliche Theologie Erich Sauers im Kontext missionarischer Verantwortung. Thesis / Diss. zum Doctor of Theology in the Subject Missiology at the University of South Africa [Digitalisat als PDF, im Web Archive]

[2] Heilbronner Stimme vom 7.6.1961 (HSt-Stadt)

[3] Fritz Hubmer: Hermann Schöpwinkel, in: Arno Pagel (Hrsg.), Sie wiesen auf Jesus, S. 89-95.


Eingestellt am 7. Dezember 2020

(Letzte Überarbeitung am 25. September 2026)

Christliche Lieder aus sieben Jahrhunderten